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19. Juli 2012
Neues "Titelfoto" auf Susanne-Bormann.info
Susanne BormannWer ab und an auf der Portalseite vorbeischaut, hat es vielleicht schon bemerkt: Das "Titelfoto" ist durch ein aktuelleres ersetzt worden, das Mirjam Knickriem fotografiert und zur Verwendung auf Susanne-Bormann.info genehmigt hat.

Weitere Foto von Mirjam Knickriem gibt es auf unserer Fotoseite und bei Susanne Bormanns Agentur Inka Stelljes.














Foto: Mirjam Knickriem, mit freundlicher Genehmigung.

19. Juli 2012
Barbara/Russendisko - im Herbst auf DVD Russendisko Barbara
Die beiden Kinofilme Barbara und Russendisko, in denen Susanne Bormann derzeit zu sehen ist, sind für Herbst auf DVD angekündigt. Barbara wird voraussichtlich am 12. Oktober bei dem Label Indigo erscheinen, Russendisko ist für den 18. Oktober von Paramount - auch in einer BluRay-Fassung - geplant.

In Christian Petzolds preisgekröntem Film Barbara geht es um eine Ärztin in der DDR, die nach einem Ausreiseantrag in ein Landkrankenhaus versetzt wird. Susanne Bormann ist in einer Nebenrolle Steffi zu sehen, die ebenfalls gern ausreisen möchte und der Barbara in einem Hotelzimmer begegnet. Mehr dazu auf unserer Seite zu Barbara.

Russendisko, von Oliver Ziegelbalg nach Wladimir Kaminers erfolgreicher Geschichtensammlung auf die Leinwand gebracht, schildert die Geschichte dreier junger Russen, die aus Moskau ins Nachwende-Berlin kommen und dort mit unterschiedlichen  Vorstellungen ihr Glück versuchen. Susanne Bormann ist Hanna, die mit Kaminers Freundin Olga befreundet ist und auf Mischa ein Auge geworfen hat. Mehr zum Film gibt es auf unserer Russendisko-Seite.

Beide Filme laufen derzeit noch in zahlreichen Kinos. Einzelheiten zur Ausstattung der DVDs und auch die endgültigen Cover-Fotos sind noch nicht verfügbar.

Filmplakate: Piffl Medien, Paramount Germany GmbH, mit freundlicher Genehmigung.

19. Juli 2012 Susanne Bormann - Bridge of Fashion
Bridge of Fashion - Susanne Bormann am ZDF-Strand
Auch in diesem Jahr war Susanne Bormann zusammen mit vielen anderen Prominenten bei der Modenschau Bridge of Fashion am 24. Juni in Heringsdorf dabei. Am ZDF-Strand begleitete sie die Kollektionen von Modeschöpfern aus zahlreichen europäischen Ländern und meinte dazu:

„Das ist außergewöhnlich. Ich liebe die Fantasie der jungen Designer. Sie haben noch einen unverbrauchten, unangepassten Blick. Solche Sachen sieht man in Berlin nie.“ (Nordkurier)

Einen Bericht über die diesjährige Bridge of Fashion finden Sie auf der Website des Veranstalters sowie beim Online-Angebot des Nordkurier, der auch das Foto zur Verfügung gestellt hat.










Foto: Sandra Grüning, mit freundlicher Genehmigung des Nordkurier.

19. Juli 2012
Susanne Bormann beim Live-Konzert von Katie Melua
Susanne Bormann - Konzert Katie MeluaDie britische Sängerin Katie Melua hat am 9. Juli in Berlin am Gendarmenmarkt, begleitet vom Filmorchester Babelsberg, ein begeistertes Konzert gegeben. Die gebürtige Georgierin, die für eine gelungene Symbiose aus Klassik und Pop steht, hat dabei ihr aktuelles Album "Secret Symphony" vorgestellt.

Das Konzert war ein voller Erfolg und stellte auch unter dem nicht gerade schmalen Konzertsommerangebot der Hauptstadt sicher einen Höhepunkt dar. Mit dabei waren bei dem ausverkauften Konzert mit einer tollen Bühnenshow 6000 Zuschauer, darunter auch viele Prominente wie Susanne Bormann, die Stefan Krempl von AEDT am Rande des Konzerts vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt ablichten konnte. 

Weitere - begeisterte - Berichte von dem Konzert bieten die Welt und die Berliner Morgenpost. Auf AEDT gibt es zudem zahlreiche Fotos, darunter weitere mit Susanne Bormann, am Rande des Konzerts.

Hier zur Website von Katie Melua; kaufen auf CD oder herunterladen kann man die zauberhafte Musik natürlich auch, etwa bei Amazon.de.





Foto: Stefan Kreml, mit freundlicher Genehmigung.

22. Juni 2012
Nichts geht mehr / Die Freundin der Tochter - zwei Fernsehtipps
Die Freundin der TochterAm 24. Juni bzw. am 6. Juli ist Susanne Bormann erneut in zwei größeren Rollen im Fernsehen zu sehen. Am 24. Juni zeigt ZDF.kultur zu nachtschlafender Zeit (0:00 Uhr) erstmals im Fernsehen Florian Mischa Böders Streifen Nichts geht mehr (2007). August (Jean-Luc Bubert) verleitet seinen Bruder Konstantin (Jörg Pohl) zu einer "subversiven Aktion", in der sie nachts die Bochumer Verkehrsampeln schwarz anmalen. Das Ergebnis: Verkehrschaos am Morgen, und natürlich ermittelt die Polizei nach den Tätern, die daraufhin abtauchen. Für August ist das der Beginn eines aufregenden Lebens in linksradial-anarchistischen Kreisen, zu denen auch seine neue Errungenschaft Hanna (Susanne Bormann) gehört. Konstantin dagegen fühlt sich in dem neuen Umfeld immer weniger wohl und würde gern ausbrechen, woran auch seine Freundin Marit (Nadja Bobyleva) beiträgt. Mehr auf unserer Seite zu Nichts geht mehr.

Bei arte ist Susanne Bormann am 6 Juli zur PrimeTime 20:15  in Josh Broekers Die Freundin der Tochter zu sehen. Paul (Edgar Selge) hat eine Beziehung mit Charlotte (Esther Zimmerling), der Freundin seiner Tochter Pia (Susanne Bormann). Als Pauls Frau Hannah (Katrin Saß) dies zunächst ahnt und später weiß, beschließt sie, nicht die in solchen Fällen übliche Szene zu machen, sondern Paul mit ihren eigenen Mitteln zurückzugewinnen. Ein charmanter Film mit ausgezeichneten Darstellern und einer bezaubernden Geschichte und daher unbedingt eine Empfehlung wert. Hier unsere Seite zu Die Freundin der Tochter und hier die Filmseite bei arte.

Foto: Scheinbares Familienidyll in Die Freundin der Tochter; NDR/Stefan Ehrhard - mit freundlicher Genehmigung von arte.

09. Juni 2012
Die Jagd nach dem weißen Gold - Erstausstrahlung beim ZDF
Die Jagd nach dem weißen GoldAn einer Stelle lässt die von Susanne Bormann gespielte Lilly in Die Jagd nach dem weißen Gold eine - sicher gut recherchierte - Zahl fallen: 38000 Elefanten fallen in Afrika jährlich Wilderern zum Opfer. Die Nutznießer sind einheimische wie ausländische Elfenbeinhändler, die mit dem weißen Gold traumhafte Gewinne erwirtschaften. Dass die Elefanten den Bauern die Felder und damit ihre Lebensgrundlage vernichten, macht die Sache nicht einfacher.

Sigi Rothemund hat vor diesem Hintergrund nach einem Drehbuch von Daniel Maximilian und Thomas Pauli einen spannenden und zugleich exotisch-faszinierenden Film gedreht, der am Montag beim ZDF Premiere hatte. Dabei setzte er auf das bewährte  Figurenensemble aus Auftrag in Afrika: Walter Sittler ist wieder Sebastian Gerber, der unkonventionelle Botschafter, der unterwegs auch einmal eine Landmine entschärfen muss, Katharina Abt, seine Jugendliebe Karen, lebt jetzt mit ihm zusammen und bleibt auch souverän, als Gerber von einer schwarzen Schönheit umgarnt wird. Und natürlich Susanne Bormann als Gerbers Tochter Lilly, deren Engagement bewundernswert, wenn auch nicht immer durchdacht ist.

Ob es nun am schönen Wetter, an der Konkurrenz von Wer wird Millionär oder an den nicht ganz so euphorischen Kritiken wie beim Vorgänger lag: Mit 4,3 Millionen fanden sich jedenfalls weniger Zuschauer als bei Auftrag in Afrika (5,3 Millionen). Hier einige Kritiken:

Die Kritiker schreiben: "Der nunmehr zweite Fernsehfilm um die von Walter Sittler unangestrengt charismatisch gespielte Figur des steif wirkenden, aber durchaus humorvollen Diplomaten tanzt tonal auf mehreren Hochzeiten. Dass dieses konturlose Allerlei dennoch kurzweilig sein kann, liegt einerseits daran, dass die Autoren und Regisseur Sigi Rothemund ihre bestenfalls passable Geschichte sehr flüssig und knackig erzählen. Vor allem aber machen die Schauspieler das Beste aus ihren Figuren."

Recht streng geht die FAZ mit dem Film ins Gericht: "Das ZDF zeigt einen Fernsehfilm zu Afrika, wie wir ihn leider kennen: In „Die Jagd nach dem weißen Gold“ sind es die Weißen, die ein Land vor Ausbeutung und Elefantenjagd beschützen müssen... Vielleicht hätte dieser Film sich eher als Komödie allein auf das Beziehungsgeplänkel zwischen der Doktorin und dem Diplomaten konzentrieren sollen ... Doch hier geht es, wie gesagt, um mehr. Traumschiff-Kulisse, Rosamunde-Pilcher-Dialoge plus moralischer Anspruch."

Der Grundtenor der Kritik von Rainer Tittelbach, sicher einer der seriösesten Fernsehkritiker im Netz, ist dagegen durchaus positiv: "Als Spannungsfilm ist „Die Jagd nach dem weißen Gold“ ebenso stereotyp wie wirkungsvoll. Letzteres liegt vor allem an den Hauptdarstellern. Wer sonst als Walter Sittler könnte diesen Diplomaten spielen .... Ist die Story mit ihrem missionarischen Wohlfühleifer auch arg grob geschnitzt – einige Momente zwischen Sittler und Katharina Abt machen Laune.... Kein ernsthafter kolonialistischer Gestus erkennbar!"


Wer den Film noch nicht gesehen hat oder noch einmal sehen möchte, hat dazu noch bis Montag Gelegenheit in der ZDFMediathek. Hier geht des zur Seite des ZDF zu Die Jagd nach dem weißen Gold

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der U5 Filmproduktion.

09. Juni 2012
Die letzte Spur - bei Kritik wie Publikum erfolgreich
Die letzte SpurAm 25. Mai lief mit "Terrorist" die letzte, noch einmal spannende, gut besetzte und gespielte Folge, darunter mit  Susanne Lothar in der Gastrolle als Ex-Terroristin Maren Lösch, aus der Serie Die letzte Spur. Auch hier zeigt sich, dass Die letzte Spur nicht nur dem Krimi, sondern auch dem Drama verpflichtet ist.

Damit ist unsere Seite zu Die letzte Spur, auch ergänzt durch eine weitere Kritik, komplett. Einziger Wermutstropfen: Wohl der neuen Mediengesetzgebung folgend hat das ZDF sämtliche Seiten zur Folge entfernt, sodass auch unsere Links dorthin entfallen mussten.

Sicher wird beim ZDF nach dem Erfolg der Serie - bei neuen Krimiformaten durchaus nicht selbstverständlich - über eine Fortsetzung nachgedacht. Gut möglich also, dass wir Susanne Bormann im nächsten Jahr wieder als Sandra Reiß bei den Ermittlungen über die Schulter sehen dürfen.

Foto: © kalafoto - Fotolia.com

09. Juni 2012
Artikel im WHOMAG und in der BZ
WHOMAG Olaf KroenkeIn der Onlinezeitschrift WHOMAG ist kürzlich anlässlich der Premiere von Russendisko und der Ausstrahlung von Die letzte Spur ein Kurzartikel über Susanne Bormann mit Fotos von Olaf Kroenke erschienen. Zum Artikel geht es mit Klick auf das Foto rechts. Der Artikel ist auch in der Biografie zu finden. Herzlichen Dank an Olaf Kreoenke für die Genehmigung.

Außerdem ist am 3.6. anlässlich der Ausstrahlung von Die Jagd nach dem weißen Gold ein Porträt von Susanne Bormann in der Berliner BZ veröffentlicht worden.









Foto: Olaf Kroenke, mit freundlicher Genehmigung.

25. Mai 2012
Die letzte Spur - Jetzt auch auf Susanne-Bormann.info
Die letzte SpurZum Abschluss der ZDF-Serie Die letzte Spur gibt es bei uns eine eigene Seite dazu. Dort finden Sie kurze Anrisse zu den einzelnen Folgen, weiterführende Links, Pressemeinungen und auch einige Fotos. Die letzte Folge und ggf. Resümees in der Presse werden später ergänzt.

Insgesamt ist die Serie auf gute Resonanz gestoßen und das ZDF kann mit stabil etwa 5  Millionen Zuschauern am Freitagabend sicher sehr zufrieden sein. Offenbar ist das Format gut angenommen worden, sodass eine Fortsetzung durchaus im Bereich des Möglichen liegen dürfte.

Die letzte Folge Terrorist läuft heute 21:15 im ZDF. Beim Webauftritt des ZDF finden Sie übrigens umfangreiches Material zur Serie, zu den einzelnen Folgen und zu den Schauspielern..

Foto: Foto: Britta Pedersen dpa/lbn, mit freundlicher Genehmigung.

04. Mai 2012
Atropa - Die Rache des Friedens - Premiere beim Theaterdiscounter Berlin
Rubbeldiekatz BlurayTom Lanoyes Stück Atropa - Die Rache des Friedens (Eintrag vom 5. April) hatte am 2. Mai beim Theaterdiscounter Berlin in der Klosterstraße sehr erfolgreich Premiere. Heute und morgen gibt es noch zwei weitere Vorstellungen. Tipp für alle, die in der Nähe wohnen: unbedingt anschauen! Hier einige Impressionen vom Premierenabend:

Der erste Eindruck trügt - zum Glück. Der Theaterdiscounter könnte Tarkowski bei "Stalker" als Kulisse gedient haben. Wenn hochkarätige Schauspieler hier gegen eine sicher überschaubare Gage mit einem wenig populären Stück auftreten, muss ihnen der Stoff Herzenssache sein.

Auf der Bühne ein Riesenbündel Holzscheite und eine Heer von Papierschiffen - Agamemnons Flotte. Da müssen die Emotionen von den Schauspielern kommen. Es ist geradezu frappierend, wie sie den beim Lesen vielleicht etwas trocken wirkenden Stoff mit Leben erfüllen. Ohne einen der Darsteller abzuwerten, muss man hier Gabi Herz' Klytämnestra erwähnen, die die Verzweiflung über den Verlust ihres Kindes geradezu heraus schreit, sodass es weh tut (worunter an einigen Stellen allerdings die Textverständlichkeit leidet). Ist ihr Schmerz über den Verlust der Tochter lange Zeit gegen Agamemnon gerichtet, vervielfacht er sich noch einmal, als ihr Kassandras Selbstopfer die Augen über ihre Mitschuld öffnet. Nicht minder intensiv in der Figur der trojanischen Ex-Königin Hekabe ist Jule Gruner, mit der man mitleidet über den Verlust ihrer Kinder und ihres Enkels und die die Verzweiflung schon fast an den Rand des Wahnsinns rückt. Und Susanne Bormann? Sie auf der Bühne zu sehen ist einmal mehr ein Erlebnis. Sie gestaltet die Iphigenie - im Grund ja noch ein Kind - von der verheißenen Ehe mit Achilles bis hin zu ihrer Aufopferung (böse Assoziationen an Volkssturm und Kindersoldaten werden wach) mit einer Mimik und Gestik, die von Beginn an gefangennehmen. Nicht minder eindrucksvoll später ihre Kassandra, die als erste der Frauen selbst richtet und damit - schmerzlich, aber dennoch auch befreiend - um den Preis der Selbstvernichtung endlich in die Offensive geht.

Merkwürdig abgehoben vom emotionsgeladenen Spiel der Darstellerinnen ist dagegen Beat Martis Agamemnon, der für den Feldherrn einer Weltmacht erstaunlich zurückhaltend agiert. Trotz der üblichen Phrasen wie "Rettung der Kultur, der Welt" ist Agamemnon kein offensichtlicher Unmensch, ja, er kann das Leid der Trojanischen Frauen ebenso "verstehen" wie das seiner eigenen Frau, was man ihm sogar abzukaufen gewillt ist. Das freilich dürfte (Lanoyes) Absicht sein: Goebbels-Propaganda ist unzeitgemäß, die heutigen Kriegstreiber sind smarte Kerle.

Zumindest die Premiere am 2. Mai war ausverkauft. Der lange und stürmische Beifall am Schluss und sechs oder sieben "Vorhänge" waren ein hochverdienter Dank für das wundervolle Ensemble um Regisseurin Anne Schneider, das uns einen ungewöhnlichen, aber um so eindrucksvolleren Theaterabend beschert hat. (MB)

 
Foto: Anne Schneider, mit freundlicher Genehmigung vom Theaterdiscounter Berlin.

04. Mai 2012
Die letzte Spur - vom Zuschauer gut angenommen
Die beiden ersten Folgen der neuen ZDF-Serie Die letzte Spur, in der das Berliner Vermisstendezernat ermittelt, sind von der Kritik unterschiedlich, aber insgesamt nicht unfreundlich bewertet worden. Vom Zuschauer wurden sie jedenfalls erfreulich gut rezipiert. Der erste Teil erreichte knapp 5 Millionen und damit etwa 16 % der Zuschauer. Den zweiten Teil ohne Pilotfilm-Bonus haben sich 4,7 Millionen (wieder etwa 16 %) angeschaut. Offenbar hat das ZDF mit dem neuen Format jenseits der Mordkommission eine Zielgruppe unter den Krimizuschauern gefunden.

Wohl auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere sind die vier Ermittler ein spannendes Team. Oliver Radek (Hans-Werner-Meyer) ist souveräner Chef, der sicher auch noch auf die Probe gestellt werden wird. Mina Amiri (Jasmin Tabatabai) besticht nicht nur durch pfiffige Ideen, sondern auch durch ihre schlagfertige Art. Die ehrgeizige Sandra Reiß (Susanne Bormann) muss mit der Tatsache umgehen lernen, dass sich ihr ehemaliger Freund Daniel Prinz (Florian Panzner) unerwartet in die Kommission versetzen ließ, der mit seinem "Dackelblick" bei ihr (eher vergeblich) auf Verständnis auch für private Probleme hofft.

Die Folgen laufen rasant ab, was die eingeblendeten Großstadtaufnahmen und die raschen Schnitte unterstreichen. Manchmal können Minuten über das Überleben der Vermissten entscheiden. Einige Kritiken wie die von verschiedenen Zeitungen übernommene von dapd haben nicht ganz zu Unrecht bemängelt, dass etwas viel in den ersten Fall gepackt wurde: "Häusliche Gewalt, Bigamie, Erpressung, Selbstmord, Krebs und Betrug... Ein bisschen weniger wäre sicherlich mehr gewesen." Daran krankt denn auch die Glaubwürdigkeit. Beim zweiten Teil "Reifeprüfung" ist das schon anders. So bitter es ist: Mobbing unter Schülern, auch extremes, ist gerade in Großstädten keine Seltenheit, und psychisch abnormes Verhalten - leider - ebensowenig. So gesehen ist der zweite Teil vielleicht näher an der Realität und vielleicht auch insgesamt besser als der etwas ehrgeizige Pilotfilm. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass das ZDF die Serie angesichts der guten Resonanz fortsetzt. Kritik ernst zu nehmen, ist ja nicht verboten.

Folgende Fälle haben Radek und sein Team in den Teilen vier bis sechs zu lösen:

11. Mai - Entzugserscheinung: Eine Krankenschwester, die eben  noch eine junge Mutter betreut hat, verschwindet. Ihr geschiedener Mann Holger Merbold holt die wartende Tochter vom Kindergarten ab. Pikant: Seit Kurzem hat Sandra Reiß (Susanne Bormann, Foto) ein Verhältnis mit Merbold, die Grenzen zwischen Dienst und Privatem werden fließend.
18. Mai - Verhängnis:  Ein Spielzeugfabrikant steht unter dem Verdacht, gesundheitsschädliche Stoffe einzusetzen. Der Hauptbelastungszeuge erscheint nicht zum Prozess, mehr noch, er ist unauffindbar. Zufall - oder steckt mehr dahinter?
25. Mai - Terrorist: Steffen Bogner, ein ehemaliger Terrorist wird nach 27 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Seine Schwester Susanne holt ihn ab und bringt ihn zu der neuen Wohnung. Während sie sich mit den Journalisten befasst, will er sich in die Wohnung absetzen, wo ihn Susanne kurz darauf allerdings nicht findet. Steffen bleibt verschwunden, und es könnte durchaus Interessenten an seinem Verschwinden geben.



Die Jagd nach dem weißen Gold - Susanne Bormann04. Mai 2012
Die Jagd nach dem weißen Gold - Erstausstrahlung am 4. Juni im ZDF
Nachdem der ZDF-Fernsehfilm Auftrag in Afrika (Regie: Sigi Rothemund) 2010 sehr erfolgreich lief, war abzusehen, dass es eine Fortsetzung geben würde. Diese wird unter dem Titel Die Jagd nach dem weißen Gold am 4. Juni 20:15 Uhr beim ZDF ausgestrahlt. In den Hauptrollen werden erneut Walter Sittler als cleverer deutscher Botschafter Sebastian Gerber, Katharina Abt als seine Jugendliebe, in die er sich nach dem Scheitern seiner Ehe erneut verliebt, und Susanne Bormann als Gerbers Tochter Lilly, die notorisch das Studium vernachlässigt, zu sehen sein. Ging es im ersten Teil um illegale Drogenexperimente an Afrikanern, soll Gerber dieses Mal deutsche Interessen bei der Ausbeutung einer Kupfermine in Sambia wahrnehmen. Währenddessen hat seine Tochter Lilly schon wieder das Medizinstudium unterbrochen, um sich einer Umweltexpedition anzuschließen. Die Gruppe will Elefantenjäger aufspüren, die auf  das Elfenbein aus sind. Lilly wird bald erfahren, dass die nicht zimperlich sind.

Regie führte erneut Sigi Rothemund, die Produktion lag wieder in den Händen der U5 Filmproduktion, die eine Seite zu Die Jagd nach dem weißen Gold anbietet. 

Foto: Mit freundlicher Genehmigung der U5 Filmproduktion.

Nominierung Deutscher Filmpreis 04. Mai 2012
Barbara - Silberne LOLA  beim Deutschen Filmpreis
Am 27. April wurden die Deutschen Filmpreise für das Jahr 2012 vergeben. Christian Petzolds Film Barbara erhielt die LOLA für den Besten Spielfilm in Silber. Die Goldene LOLA ging an Andreas Dresens Halt auf freier Strecke, die Bronzene an David Wnendts Kriegerin.

Barbara war im Februar angelaufenen und handelt von einer Ärztin in der DDR, die von der Charite an ein Landkrankenhaus versetzt wird, nachdem sie einen Ausreiseantrag zu ihrem Freund im Westen gestellt hat. Mehr zum Film  auf unserer Seite zu Barbara.

Das Foto ist am Rande der Abends der Nominierten am 14. April entstanden und zeigt Susanne Bormann zusammen mit dem österreichischen Schauspieler Elyas M'Barek. Einige Fotos vom Haar-Styling für den Abend bietet das Fashion-Magazin The Random Noise.

Foto: © Michael Tinnefeld (API) / Deutsche Filmakademie, mit freundlicher Genehmigung.

Fleisch ist mein Gemüse04. Mai 2012
Fleisch ist mein Gemüse - Erstausstrahlung bei der ARD am 1. Juni
Bei der ARD ist am 1. Juni zu später Abendstunde 23:30 Uhr erstmals Christian Görlitz' Verfilmung von Heinz Strunks Beststeller Fleisch ist mein Gemüse im Fernsehen zu sehen. Darin beschreibt Strunk, wie er - mit schwerer Akne und einer nervenkranken Mutter geschlagen - mit seinem Saxophon in das Musikgeschäft einzusteigen versucht - natürlich zunächst ganz unten. Erste Versuche mit zwei Sängerinnen (darunter eine Susanne Bormann) gehen schief, sodass er sich schließlich einer Band anschließt, die auf Landpartys, Jägerfesten und ähnlichen Anlässen für Stimmung sorgt.

Buch und Film sollen komisch sein, worüber man angesichts der Schicksale von Heinz' Nachbarin, seiner Mutter und auch seines eigenen aber durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann.

Weitere Angaben zum Film auf unserer Seite zu Fleisch ist mein Gemüse

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Universal Pictures International Germany.


Seitentitelbild: Mit freundlicher Genehmigung von Mirjam Knickriem.

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