April 2007
Am Staatstheater Nürnberg laufen derzeit die letzten Vorstellungen von Neil LaButes Stück das maß der dinge, in dem Susanne Bormann die Evelyn spielt.
Der Student Adam jobbt als Museumswächter.
Eigentlich ein ruhiger Job, bis eines Tages die Kunststudentin Evelyn
ins Museum kommt
und mit einer Farbspraydose auf das Feigenblatt einer männlichen
Skulptur losgehen will. Adam überredet sie, zu warten, bis seine
Ablösung kommt, und Evelyn besprüht nicht die Skulptur, sondern
hinterlässt ihre Telefonnummer in dem Futter seiner Jacke. Der Beginn
einer wunderbaren Romanze: Adam tut alles für Evelyn. Aus dem
ungepflegten, nachlässigen Studenten wird ein junger Mann, der ins
Fitnessstudio geht, seine Brille gegen Kontaktlinsen tauscht, den
Inhalt seines Kleiderschranks erneuert und sich eine Frisur zulegt,
die diesen Namen auch verdient.... Bis Evelyn Adam eines Tages zu
ihrer Vernissage einlädt und vor der versammelten Universität ihre
Diplomarbeit vorstellt ...(Staatstheater Nürnberg)
Mir hat das Nürnberger "maß der dinge" ausgesprochen gut gefallen, die Dialoge sind pfiffig und das Stück ist intelligent und sexy. Der Einfall an sich ist nicht ganz neu, das gab es schon bei Shaws Pygmalion und später in My Fair Lady. Da die Geschlechter gegenüber Pygmalion/My fair Lady vertauscht sind, erhält das Stück aber eine ganz eigene Note. Außerdem: Während die Geschichte vor allem in My Fair Lady ziemlich mit Zuckerguss bestäubt ist (aber wer kann sich schon dem Film mit der bezaubernden Audrey Hepburn entziehen?), wird hier ernst - um nicht zu sagen böse - gemacht. Der äußeren "Entwicklung" dieses Adam steht seine innere Verkümmerung, bis hin zum Bruch fast aller sozialen Kontakte, zugunsten des Mädchens Evelyn gegenüber. Der englische Titel (the shape of things - das Buch gibt es hier) macht die Absicht vielleicht noch besser deutlich.
Lässt man die philosophische Hülle einmal weg, ist die beschriebene Konstellation aber durchaus von dieser Welt. Wer hat sich nicht schon einmal wenigstens ansatzweise verführen lassen? Wer könnte an Adams Stelle widerstehen? - Nicht ganz so stark ist vielleicht der Schluss. Nachdem man ja die Pointe (leider) in der Stückbeschreibung quasi schon vorher erfährt, denkt man, es käme noch eine und vermisst sie dann etwas.
Wer Susanne Bormann einmal auf der Bühne sehen möchte, sollte die letzten Vorstellungen jedenfalls nicht verpassen. Die Rolle als blondes Gift ist wie gemacht für sie und sie spielt einfach hinreißend. (MB)
Susanne Bormann wird in der Verfilmung von Heinz Strunks Bestseller Fleisch ist mein Gemüse mitspielen. Regie führt Christian Görlitz, produziert wird der Film als Koproduktion von ndf/NDR. Die Dreharbeiten wurden Ende März abgeschlossen. Das Buch dazu gib es hier. Der Film wird voraussichtlich im nächsten Jahr bei der ARD zu sehen sein.
Tanzmucker haben nichts mit Rock'n Roll am Hut. Es handelt sich um
Tagelöhner auf der Bühne, uncool und ohne die geringste Chance bei
Frauen. Heinz Strunks Autobiografie: «Fleisch ist mein Gemüse.» -
Es gibt auf Erden kaum etwas traurigeres als lustige Musik. Zumindest,
wenn es sich um Lieder der Sorte «Ein bisschen Spaß muss sein» von
Roberto Blanco oder «An der Nordseeküste» von Klaus und Klaus handelt.
(Netzeitung.de)
Oktober 2006
Im November wurden die Dreharbeiten zu dem Film Kosovo Blues (Snipers Valley) abgeschlossen, in dem Susanne Bormann in einer Hauptrolle mitspielt. Produktion: BlueScreen Film GmbH, Kaleidoskop Film. Regie führte Rudolf Schweiger. Weitere Informationen gib es auf der Kosovo-Blues-Seite von Kaleidoskop Film. Der Film soll Ende 2007 ins Kino kommen.
Der Kosovoeinsatz 1999. Zwei deutsche KFOR-Soldaten, Charly und Tom, retten eine junge Serbin [Mirjana, gespielt von Susanne Bormann] vor der Blutrache eines jugendlichen albanischen Heckenschützen. Als sich Charly in die junge Frau verliebt, verlieren sie ihre professionelle Distanz, und werden unmittelbar mit dem Hass und der Gewalt dieses Konfliktes konfrontiert. (BR-Online.de)
Die Dreharbeiten zu dem Film Nichts geht mehr mit Susanne Bormann sind abgeschlossen. Regie führt Florian Michael Böder. Die Produktion liegt bei nordmedia.
Für
Konstantin beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus ein neues Leben!
Und genau in dieses neue Leben will ihn sein Bruder August einführen.
Ein unerlaubter nächtlicher Freibadbesuch und ein Lagerfeuer vorm
Rathaus sind nur der Anfang. Nach der Realisierung ihres neuesten
Plans, der zu einem Verkehrschaos in Bochum führt, werden sie von der
Polizei gesucht und flüchten in den Untergrund. (nordmedia)
Juni 2006
Mai 2006
In
dem Film Sieh zu,
dass du Land gewinnst spielt Susanne Bormann neben Anna
Maria Mühe mit. Regie: Kerstin Ahlrichs, Produktion ZDF, ARTE,
dffb. Der Film war auf dem Filmkunstfest Schwerin am 5. 5.
2006 zu sehen. Hier die Seite von
nordmedia. Leider ist nicht abzusehen, ob der Film einmal
ins Fernsehen oder Kino kommen wird.Nike ist 19 Jahre jung und lebt mit ihrem Vater auf einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb bei Hannover. Zusammen mit ihrer besten Freundin Suse macht Nike eine Ausbildung beim Ausländeramt. Als ein Herzinfarkt Nikes Vater zwingt, vorerst im Krankenhaus zu bleiben, sieht Nike sich über Nacht in der Verantwortung für den elterlichen Betrieb. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass der Hof fast vor dem Konkurs steht, und ein Großteil der vom Vater engagierten Erntehelfer illegal in Deutschland lebt. Nikes Leben, auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Suse, verändert sich rapide. Trotz Suses Argwohn beginnt Nike eine vorsichtige Freundschaft zu der Bosnierin Milena. Zum ersten Mal in ihrem Leben spürt Nike, wofür sie kämpfen möchte und steht vor einer grundlegenden Entscheidung, die sie in größte Schwierigkeiten bringt... (filmkunstfest schwerin)
Mai 2006
Susanne Bormann war in der Folge Mord auf Rezept in der Serie Einsatz in Hamburg im Fernsehen.März 2006
Dresden läuft am 5.3.06 erstmals im Fernsehen. Susanne Bormann spielt die Rolle der Eva Mauth.März 2006
Sönke Wortmann produziert zur Bewerbung des Ruhrgebiets als Kulturhauptstadt Europas einen 1-Euro-Clip, in dem auch Susanne Bormann mitspielt. Ob/wo es den Clip einmal zu sehen geben wird, ist leider nicht klar - vielleicht ja 2010, wenn Essen Kulturhauptstadt wird.Willkommen Aktuelles Archiv Biografie Künstlerfotos Spielfilm Fernsehen Theater Kalender Newsletter Impressum













