Regie: Florian Mischa Böder (2007)
Darsteller: Jörg Pohl (Konstantin), Jean-Luc Bubert (August), Nadja Bobyleva (Marit), Susanne Bormann (Hanna) Oliver Bröcker (Mario), Tanja Bißling (Sibille), Heike Thiem-Schneider (Mutter) u.a.
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Filmstart: 8. Mai 08
Inhalt
Für Konstantin (Jörg Pohl) beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus ein neues Leben! Und genau in dieses neue Leben, mit all seinen Freiheiten und Verlockungen, will ihn sein älterer Bruder August (Jean-Luc Bubert) einführen. Der nächtliche Einbruch in ein Hallenbad ist dabei noch das harmloseste, was die beiden anstellen. Nach der Realisierung ihres neusten Plans, der zu einem Verkehrschaos in Bochum führt, werden die Brüder von der Polizei gesucht und stürzen sich Hals über Kopf in eine Flucht ohne Ziel. Doch anstatt sich in den kommenden Tagen mit ihrer ausweglosen Situation auseinanderzusetzen, sucht August die Ablenkung zwischen Partys, Frauen und Alkohol. Gemeinsam mit ihren "neuen Freunden" planen sie weitere subversive Aktionen. Doch bei Konstantin ist die anfängliche Euphorie schon längst geschwunden. Die Stimmung zwischen den Brüdern spitzt sich zu. …(aquafilm)Susanne Bormann als Hanna in Nichts geht mehr

Konstantin hat mit seinem Bruder August die Ampeln in Bochum schwarz angemalt. Das gewünschte Ergebnis der Spaßaktion: Am nächsten Morgen geht in Bochum nichts mehr. Was sie - reichlich naiv- nicht bedacht hatten: Dass der Polizei die Aktion weniger gefallen würde.
Nachdem ihnen Freunde erklären, dass sie dafür ins Gefängnis kommen könnten, beschließen sie in den "Untergrund" zu gehen. Konstantin hat über seine neue Freundin Marit erfahren, dass die Wohnung ihrer Eltern in Hannover leersteht. Das ist die Gelegenheit. Reinkommen ist für die werdenden Illegalen kein wirkliches Problem.
Nicht geplant war, dass die eine Etage höher wohnende Hanna gelegentlich nach der Wohnung sieht. Hanna ist zwar etwas verwundert, zum Glück aber recht unkompliziert.
Über
Hanna lernen Konstantin und August neue Freunde kennen. Anders
als die beiden Brüder haben die für ihre Aktionen sogar den
Anflug einer - wenn auch reichlich verschwommenen -
Motivation.
August
findet schnell Gefallen an Hanna...
...was
deren Freund Mario nicht ganz versteht. Noch weniger Hannas
Erklärung, dass er eigentlich weniger ihr "richtiger Freund",
sondern eher eine Art "Sex-Kumpel" sei.
Hanna
"arbeitet" mit Konstantin und August an den nächsten Aktionen.
August
ist - zusammen mit seiner neuen Freundin Hanna - in seinem
Element. Konstantin dagegen fühlt sich als gesuchter Terrorist
immer weniger wohl. Inzwischen wirkt auch Augusts häufige
Empfehlung, "locker zu werden", nicht mehr recht.
Die
nächste Aktion: August "schießt" mit Farbe (abwaschbar) auf
vorüberfahrende Autos...
...während
Hanna passende Flugblätter von der Brücke wirft.Konstantin dagegen hat nun genug von den Streichen. Nicht ganz unschuldig daran ist seine Freundin Marit, die ihm aufzugeben empfiehlt. Allerdings: Sich der Polizei zu stellen, wäre Verrat an seinem Bruder.
Mit Klick gibt es jeweils eine hochaufgelöste Version (2-4 MB).
Bildmaterial: © Mit herzlichem Dank vom Produzenten aquafilm.
Presse
"Nichts geht mehr" ist erfolgreich auf mehreren Festivals gelaufen:Hofer Filmtage, Hof, Oktober 07
Filmz, Mainz, Dezember 07: Mainzer Rad für den Besten Langfilm
Filmfestival Max-Ophüls-Preis, Saarbrücken, Januar 08: Jörg Pohl (Konstantin) bester Nachwuchsdarsteller
Sowohl dort als auch bei ersten Kritiken zum Kinostart ist der Film gut angekommen. Hier einige Meinungen:
Rezensionen von Pit Fiedler und von Klaus Kranewitter aus der Frankenpost anlässlich der Aufführung bei den Hofer Filmtagen (Vielen Dank an die Frankenpost für die Genehmigung.)
Kino-Zeit.de schreibt: "Überhaupt ist Nichts geht mehr eine Art Leistungsschau junger aufstrebender Darsteller – neben dem mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichneten Jörg Pohl agieren auch Jean-Luc Bubert, Nadja Bobyleva und Susanne Bormann stimmig und sympathisch."
Programmkino.de meint: "Der Film weckt Erinnerungen an „Die fetten Jahre sind vorbei“ und gefällt nicht zuletzt durch seine unverbrauchte Besetzung."
In Schnitt.de heißt es: "und wie sie hier als Resultat einer klassischen Hängeraktion, also dem pubertären Vertreiben unvermeidlicher Zeit, zu Rebellen gestempelt werden, löst Florian Mischa Böder filmisch ganz wunderbar."
Allerdings gibt es auch andere Meinungen. So schreibt critic.de: "Der Film bleibt letztlich so inhaltsleer und bedeutungslos wie die Aktionen der AKP."
Seitentitelbild: © aquafilm
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