Im Rahmen der ARD-Märchenreihe "8 auf einen Streich"
Darsteller: Karoline Herfurth (Elisabeth), Susanne Bormann (Magdalena), Florian Lukas (Prinz Leopold), Henry Hübchen (König Gustav), Katrin Filzen (Tusnelda) u.a.
- Im Web: Offizielle Seite (rbb) Produzent Kinderfilm GmbH IMDB
- Im hr-Journal 5/6
- Bilder u.a. bei AdPublic - Agentur für Movie Marketing
- Susanne Bormann als Magdalena in Die Gänsemagd
- DVD Die Gänsemagd
- Interviews
- Pressestimmen
- Premiere in Hanau
Inhalt
Es war einmal die schöne Prinzessin Elisabeth, die war schon lange dem Prinzen Leopold versprochen. Doch auf dem Weg zur Hochzeit zwingt die böse Zofe die Prinzessin zum Rollentausch. Und nur das treue Pferd Falada weiß um den Betrug.
So wird die Prinzessin zur Gänsemagd und das Kammermädchen zur Braut.
Wie der Hütejunge Kürdchen das Geheimnis errät und ein sprechender Pferdekopf alles zum Guten wendet, davon erzählt diese reizende Neuverfilmung des alten Märchens der Brüder Grimm. (KNM Home Entertainment)

s lebte einmal eine alte Königin,
die hatte ihre Tochter Elisabeth dem befreundeten König Gustav versprochen. Als die Zeit gekommen war, dass die Prinzessin vermählt werden sollte, war ihre Mutter aber zu alt und krank, um sie zu begleiten. So vertraute sie ihre Tochter der Zofe als Begleitung an.
Magdalena (Susanne Bormann) und Elisabeth (Karoline Herfurth) übernachten im Wald. - Foto: hr / Felix J. Holland
Die Zofe Magdalena aber hegte seit ihrer Kindheit
einen tiefen Groll auf die Prinzessin, hatte
deren Kutsche doch einst ihre Puppe überfahren.
Nachdem beide in einem einsamen Wald übernachtet
hatten, ergriff sie die Gelegenheit, sich an
der Prinzessin zu rächen. Mit den Worten:
»Hast Du dich niemals gefragt, warum du als Prinzessin geboren wurdest - und nicht ich?«
zwingt sie Prinzessin Elisabeth, in ihre Rolle als Zofe zu schlüpfen, während sie als Prinzessin am Hof erscheinen würde. Zwar war kein Mensch zugegen, doch hatte das treue Pferd Falada alles mit angehört.
»Hast Du dich niemals gefragt, warum du als Prinzessin geboren wurdest - und nicht ich?«
zwingt sie Prinzessin Elisabeth, in ihre Rolle als Zofe zu schlüpfen, während sie als Prinzessin am Hof erscheinen würde. Zwar war kein Mensch zugegen, doch hatte das treue Pferd Falada alles mit angehört.
So erreichen Magdalena, nun in der Rolle der
Prinzessin, und Elisabeth, nun als Zofe, den
Hof. Kürdchen, der junge Freund des Prinzen,
erwidert die Frage des Prinzen:
»Wie sieht sie aus?«
mit den Worten
»Sie trägt ein wunderschönes Kleid.«
Tatsächlich ist die "Prinzessin" zwar schön, doch soll sich bald erweisen, dass sie hochmütig und kalt ist. Gleich nach der Ankunft wird sie ihre "Zofe" als Magd in die Küche verbannen.
»Wie sieht sie aus?«
mit den Worten
»Sie trägt ein wunderschönes Kleid.«
Tatsächlich ist die "Prinzessin" zwar schön, doch soll sich bald erweisen, dass sie hochmütig und kalt ist. Gleich nach der Ankunft wird sie ihre "Zofe" als Magd in die Küche verbannen.

Prinz Leopold (Florian Lukas) mit Magdalena (Susanne Bormann) im Hochzeitskleid von Leopolds Mutter.
Foto: hr / Felix J. Holland
Magdalena (Susanne Bormann) soll auf der Harfe von Leopolds Mutter musizieren.
Foto: hr / Felix J. Holland

Die Forderungen Magdalenas (Susanne Bormann) bringen ihre Zofe Tusnelda (Katrin Filzen) zur Verzweiflung - Foto: hr / Felix J. Holland
Am nächsten Morgen begeht die Prinzessin, ganz
Herrin, mit ihrer Zofe Tusnelda die Gemächer.
Da liegt wohl manches im Argen, zumal jahrelang
keine Hausfrau gewaltet hat. Der Rahmen gehört
gestrichen, der Vorhang ersetzt und vieles mehr.
Magdalena (Susanne Bormann) zornentbrannt über Elisabeth (Karoline Herfurth) beim nächtlichen Harfespiel.
Foto: hr / Felix J. Holland
Magdalena hat das Hochzeitsgewand von Leopolds
Mutter mit Vorbedacht auswählt. Es wird sie
sicher auch beim alten König Gustav in ein günstiges
Licht rücken.
»Ich bin sehr froh, dass unsere Väter einst einander versprochen haben.«
Auch Leopold ist sichtlich verzückt - bis ein Windstoß wie von Zauberhand das Fenster öffnet. Herein fliegen Pusteblumenschirmchen, die ihn an die in seiner Kindheit versprochene Prinzessin Elisabeth erinnern. Als er aus dem Fenster sieht, fällt sein Blick auf die Magd.
»Ich bin sehr froh, dass unsere Väter einst einander versprochen haben.«
Auch Leopold ist sichtlich verzückt - bis ein Windstoß wie von Zauberhand das Fenster öffnet. Herein fliegen Pusteblumenschirmchen, die ihn an die in seiner Kindheit versprochene Prinzessin Elisabeth erinnern. Als er aus dem Fenster sieht, fällt sein Blick auf die Magd.

Am Hof von König Gustav: Prinz Leopold (Florian Lukas), Elisabeth (Karoline Herfurth) als Magd und Magdalena (Susanne Bormann) als Prinzessin mit dem Pferd Falada.
Foto: hr / Felix J. Holland
Leopold hat einen Verdacht geschöpft, zumal
der Magd seltsame Dinge nachgesagt werden: Sie
kann den Wind beschwören, und der Kopf des Pferdes
Falada, das Magdalena töten ließ, antwortet
auf die Ansprache der Magd:
»O du Falada, da du hangest,«
mit den Worten:
»O du Jungfer Königin, da du gangest,
wenn das deine Mutter wüsste,
ihr Herz tät ihr zerspringen!«
Eines nachts hofft Elisabeth, sich Leopold über ihr Harfenspiel offenbaren zu können. Magdalena hört sie und gerät außer sich. Sie zerstört die Harfe der Mutter und wirft die Tat Elisabeth vor.
»O du Falada, da du hangest,«
mit den Worten:
»O du Jungfer Königin, da du gangest,
wenn das deine Mutter wüsste,
ihr Herz tät ihr zerspringen!«
Eines nachts hofft Elisabeth, sich Leopold über ihr Harfenspiel offenbaren zu können. Magdalena hört sie und gerät außer sich. Sie zerstört die Harfe der Mutter und wirft die Tat Elisabeth vor.

Magdalena (Susanne Bormann) ist sichtlich erfreut, dass sie der Prinz als Prinzessin willkommen heißt.
Foto: hr / Felix J. Holland
Zum Empfang gibt König Gustav ein Festessen
für die Prinzessin, die dafür ihre besten Kleider
angelegt hat. Anschließen hält er für Elisabeth,
die weithin für ihr Harfenspiel gerühmt wird,
eine besondere Überraschung bereit: Sie soll
die Harfe seiner verstorbenen Frau wieder zum
Erklingen bringen.
Magdalena, die nie zuvor überhaupt eine Harfe in den Händen hielt, gelingt es nur mit Ausflüchten, sich der gewünschten Kostprobe ihres Könnens zu entziehen.
Magdalena, die nie zuvor überhaupt eine Harfe in den Händen hielt, gelingt es nur mit Ausflüchten, sich der gewünschten Kostprobe ihres Könnens zu entziehen.
Magdalena fällt in Ungnade. Wie Leopold dennoch
die richtige Prinzessin und Magdalena ihre Strafe
bekommt...
...zeigt die DVD und am zweiten Weihnachtsfeiertag das Erste (ARD).
...zeigt die DVD und am zweiten Weihnachtsfeiertag das Erste (ARD).
DVD Die Gänsemagd
Die DVD ist bei KNM Home Entertainment erschienen. Sie kann z.B. direkt über den ARD-Shop oder über jeden DVD-Verkauf bezogen werden.Technische Angaben: Laufzeit: 60 Minuten, Bild 16:9, Ton DD 5.1, Code 0
Der Film ist in HD produziert worden und war Weihnachten auch im ARD-HD-Showcase zu sehen. Das Bild der DVD ist gestochen scharf, der Ton konzentriert sich auf die vorderen Kanäle, ist aber sehr gut verständlich.
Als Bonusmaterial ist neben zwei Trailern zur Serie "6 auf einen Streich" ein halbstündiges sehr sehenswertes "Making of" enthalten.
Interviews
Susanne Bormann hat als Magdalena eine richtig böse
Rolle, in der sie viele Kinder hassen werden. Wie
sie damit umgeht, was sie an der Rolle gereizt hat
und welche positiven Aspekte man ihr abgewinnen
kann, beschreibt sie in einem Interview für die
Onlineausgabe der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm.
Mit Klick auf das Vorschaubild rechts kann das Interview
heruntergeladen werden. (Herzlichen Dank an
TV Spielfilm
für die Genehmigung).
Die
reizvolle
Videofassung des Interviews ist bei TV-Spielfilm online zu sehen.
Martin Doeringer hat für Suite101 ein Exklusivinterview mit Suanne Bormann - nicht nur über ihre Rolle als Magdalena - geführt. Ein weiteres Interview bietet (kostenpflichtig) die Berliner Morgenpost.
Pressestimmen
Sibylle Tafels Fassung der Gänsemagd hat den Zuschauern gefallen. So findet die DVD bei Amazon.de durchweg sehr gute Bewertungen und (lesenswerte!) Rezensionen. Auch in einigen anderen Foren hat der Film Anklang gefunden. Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt: "Die Figuren werden auch in dieser Produktion als vielschichtige Persönlichkeiten gezeigt."Eher kritisch ist dagegen Susanne Liebau im TV-Kult, die meint, dass der Inszenierung Zauber und Magie fehlten. Allerdings findet auch sie: "Mit Ausnahme von Susanne Bormann, die ihre Rolle als falsche Prinzessin sehr energisch mit voller Hingabe und Heimtücke spielt, ist nur noch Karoline Herfurth ...größtenteils positiv zu erwähnen."
Premiere in Hanau
Anlässlich des Erscheinens des DVD gab es am 19. November eine Premiere in der Orangerie im Schloss Philippsruhe in Hanau. Neben geladenen Gästen, Gewinnern verschiedener Preisausschreiben u.a. waren erfreulicherweise auch viele Hanauer Kinder dabei. Für den Film und für das anschließende "Making of", ebenfalls auf der DVD, gab es viel Beifall.Neben der Regisseurin Sibylle Tafel und anderen Mitgliedern des Produktionsstabs war auch Susanne Bormann gekommen. Im Anschluss gab es ein kleines Podiumsgespräch. Die Frage, ob es im Filmteam Vorbehalte gegeben hätte, da sie als Zofe Magdalena eine wenig sympathische Figur spielt, konnte sie - eigentlich erwartungsgemäß - verneinen. Nicht ganz so verständnisvoll waren wohl die Pferde, die ihr die rüde Ansprache schon manchmal übelnahmen.
Mitglieder des Filmteams "Die Gänsemagd". Dritte von links die Regisseurin Sibylle Tafel, in der Mitte Susanne Bormann
Foto: Bijan
Seitentitelbild: Mit Dank von KNM Home Entertainment.
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